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10.08.2016

Vortrag & Forum im NationalparkZentrum Kellerwald

Multivisionsschau „Naturwunder Erde“ im Amphitheater

Die Reihe Vortrag und Forum wird im Sommerhalbjahr in der Herzhausener Nationalparkeinrichtung fortgeführt. Das NationalparkZentrum Kellerwald lädt am Mittwoch, den 17. August, herzlich in sein Amphitheater, Weg zur Wildnis 1 in Vöhl-Herzhausen ein. Markus Mauthe erklärt in seiner neuen Multimedia-Reportage im Auftrag der Umweltschutzorganisation Greenpeace die Erde als Ganzes und beeindruckt durch faszinierende Bilder. Die Multivisionsschau „Naturwunder Erde“ beginnt um 21:00 Uhr. Es ist keine Anmeldung erforderlich, der Eintritt frei. Zuschauer denken aufgrund der Outdoor-Veranstaltung zur Abendstunde bitte an warme Kleidung und ggf. Decken.


Markus Mauthe hat es geschafft, die unermessliche Vielfalt des Planeten mit der Kamera in Form faszinierender Fotos festzuhalten und relevante Lebensräume im Wasser, Wald, Grasland und Gestein sowie deren Verbindungen untereinander zu zeigen.

So fängt der Fotograf die tanzenden Nordlichter über Kanadas Nadelwäldern ein, verursacht eine Gänsehaut beim Anblick der Gletscher, Eisbären und Walrosskolonien Spitzbergens, porträtiert wundersame Kalkskulpturen der ägyptischen Weißen Wüste und heftet sich an die Hufe und Pfoten wilder Tiere in der Serengeti. Brasiliens Iguazú-Wasserfälle im Morgengrauen wirken nach
 
Mauthe-Art wie gemalt und könnten die Badestelle von Naturgöttern sein. Seine Kompositionen verzaubern mit einzigartigen Lichtstimmungen, warmen Farbsymphonien und überraschen mit ungewohnten Blickwinkeln.

Die Erde hat viele Gesichter. Doch Markus Mauthe ist überzeugt: „Wir müssen sie als ganzheitlichen Organismus begreifen. In einem komplexen Geflecht ist alles Leben miteinander verbunden und hängt voneinander ab. Jede Veränderung wie die Vernichtung von Regenwald oder die Ausrottung einer Fischart hat weitreichende Folgen für unser gesamtes Ökosystem.“ Der Fotograf formuliert mit seinen Bildern eine Liebeserklärung an die Erde und möchte für noch intakte Lebensräume und deren Bewohner begeistern. Punktuell zeigt er die Bedrohungen durch den Menschen und regt an, wie sich jeder für den Umweltschutz engagieren kann.
Seine Expeditionen bedeuteten für Markus Mauthe trotz 25-jähriger Erfahrung in der Naturfotografie ein großes Abenteuer, aber auch harte Arbeit. Auf der Suche nach perfekten Motiven kämpfte er sich wochenlang durch den schwülen, moskitoverseuchten Tropenwald, überwand Urängste, indem er das Tauchen erlernte, fror bei Minusgraden in der Arktis, und erklomm mit seiner schweren Ausrüstung bis zu 6.000 Meter hohe Pässe im Himalaya.

Neben fundiertem Fachwissen bietet der Vortrag authentische Geschichten, Anekdoten zum Schmunzeln, haarsträubende Grenzerfahrungen und bewegende Begegnungen mit Mensch und Tier. Untermalt wird die Weltreise durch eigens für die Bilder komponierte Musikpassagen von Kai Arend.

Als zusätzliches Angebot findet vor dem Vortrag von 17:00 bis 20:00 Uhr eine Rangerwanderung in den nahgelegenen Nationalpark Kellerwald-Edersee statt. Treffpunkt ist der Eingang des NationalparkZentrums. Die Teilnehmer denken bitte an festes Schuhe, witterungsangepasste Kleidung sowie Erfrischungsgetränke. Im Anschluss können die Wanderer zur Stärkung im hauseigenen Restaurant einkehren. Der GastRaum bietet ab 18:00 Uhr warme und kalte Snacks sowie Getränke an. Es ist keine Anmeldung erforderlich, die Teilnahme kostenfrei.

Hintergrund:

Markus Mauthe - Naturfotograf mit Mission

Markus Mauthe, Jahrgang 1969, ist selbstständiger Fotograf. Er entstammt einer Fotografenfamilie und entdeckte nach seiner Ausbildung zum Industrie- und Werbefotografen bald seine Passion für die Naturfotografie. Mit der Kamera in ursprünglicher Wildnis zu arbeiten, bedeutet für ihn pures Glück. Seit er 2003 die Zusammenarbeit mit Greenpeace begann, gibt Markus Mauthe seiner Arbeit als Botschafter für den Naturschutz einen tieferen Sinn. „Wer mit offenen Augen reist, dem können die Probleme der Erde nicht entgehen – und wer mit dem Herzen unterwegs ist, dem können sie nicht egal sein“, sagt der Fotograf. Nach seinen Greenpeace-Multivisionsshows „Planet der Wälder“ und „Europas wilde Wälder“ ist
„Naturwunder Erde“ der Höhepunkt seiner bisherigen Arbeit. Diese Lichtbildshow

entstand über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren, auf Reisen in sechs Kontinenten.


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