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07.04.2016

Rabenstein – ein bewegter Berg

Geologische Exkursion im Nationalpark Kellerwald-Edersee

Am Sonntag, den 10. April, lädt Nationalpark-Führerin Iris Dorn-Fehr zu einer besonderen Entdeckungsreise in den Nationalpark ein. Die zweistündige Wanderung steht ganz im Zeichen des Rabensteins, einer der über 50 Berge im Reich der urigen Buchen. Er hat so manches erlebt. Iris Dorn-Fehr weiß allerhand Spannendes über seine bewegte Geschichte zu berichten. Eine Anmeldung für die kostenfreie Tour ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist um 10:00 Uhr das Nationalpark-Tor am Goldgräberpfädchen in Affoldern. Teilnehmer denken bitte an wetterangepasste Kleidung sowie Erfrischungsgetränke. Die Tour ist auch für aktive Rollstuhlfahrer und Familien mit Kinderwagen geeignet.

Nationalpark-Führerin Iris Dorn-Fehr begleitet die Wanderer am Fuße des Rabensteins und begibt sich mit ihnen auf eine erlebnisreiche und geheimnisvolle Zeitreise. Wie sah der Rabenstein vor 350 Millionen Jahren aus? Welche historischen Spuren können aufmerksame Augen heute noch am und im Berg entdecken?

Die zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin wird den Teilnehmern die Geologie des Nationalparks veranschaulichen und erklären, in welchem Gestein welche Metalle vorkommen. Goldschätze beispielsweise kommen nicht ausschließlich in Gesteinen vor. Besonders wertvolle Goldschätze lassen sich auch in der Natur entdecken. Zu den besonderen Kostbarkeiten zählen auch die ausgedehnten krüppeligen Eichenwälder an den felsigen Steilhängen sowie ein artenreicher Eichen-Hainbuchenwald im Osten des Nationalparks.

Unterwegs können alle Geschichtenliebhaber den zahlreichen Anekdoten der Nationalpark-Führerin lauschen. Iris Dorn-Fehr weiß um zahlreiche historische Details und wird über das Goldwäscherdorf Affoldern berichten. Was mag sich hinter Mundlöchern und Pingen verbergen?

Die Tour führt vom Nationalpark-Tor entlang des Affolderner Sees bis zur Leuse und wieder zurück. Die Wanderer passieren ehemalige Steinbrüche und erfahren Spannendes aus der Erdgeschichte. Ausblicke auf den Affolderner See sowie urige Baumgestalten laden zum Betrachten und Fotografieren ein. Gemeinsam mit Nationalpark-Führerin Iris Dorn-Fehr erleben die Teilnehmer die werdende Wildnis hautnah. Sie erfahren, was das Motto „Natur Natur sein lassen“ bedeutet und dass auch die zahlreichen Quellen und Bäche zu den Kostbarkeiten des Buchengroßschutzgebietes gehören. Denn Quellen bilden Übergangsbereiche zwischen Land- und Wasserlebensräumen und beherbergen eine vielfältige Fauna auf engstem Raum. Auf ihrer Tour können die Wanderer zwei unterschiedliche Quelltypen kennenlernen, die Eisenocker- und die Kalktuffquelle.

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