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16.02.2016

Bäume und Sträucher, auch ohne Blätter einzigartig

Bad Wildungen/ Edertal-Kleinern. Am Sonntag, den 28. Februar, lädt Ranger Hermann Bieber zu einer besonderen Wanderung in den Nationalpark Kellerwald-Edersee ein. Die dreistündige Führung steht unter dem Motto „Bäume und Sträucher, auch ohne Blätter einzigartig“. Treffpunkt ist um 13:00 Uhr der Nationalparkeingang Trifthütte (Pavillon Schmetterling) in Edertal-Kleinern. Es ist keine Anmeldung erforderlich, die Teilnahme kostenfrei. Die Tour führt teilweise über Stock und Stein. Teilnehmer denken bitte an festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung sowie Erfrischungsgetränke.
Was macht die Natur eigentlich im Winter? Derzeit präsentieren sich die Bäume und Sträucher noch grau und kahl. Sie scheinen in einen Winterschlaf verfallen zu sein. Die Pflanzen tanken neue Kraft, um im Frühling wieder ihre Schönheiten und Vielfalten zu präsentieren. Welche Besonderheiten gibt es dennoch im Winterwald zu entdecken? Ranger Hermann Bieber wird den Teilnehmern die schöne Landschaft des einzigen hessischen Nationalparks zeigen, die in der kalten Jahreszeit ihren ganz eigenen Reiz haben.

Woran können Teilnehmer eine Buche erkennen, wenn es keine Blätter am Baum gibt, die bei der Bestimmung helfen? An welchen Merkmalen können sie Weiß- und Schwarzdorn, letzterer ist auch als Schlehe bekannt, von einander unterscheiden? Ranger Hermann Bieber wird es den Teilnehmern gerne verraten. Werden die Wanderer bereits die ersten Frühlingsboten entdecken?

Die Tour führt die Wanderer zunächst an Feldgehölzen und  Waldrändern entlang bis zum wunderschönen Heimbachtal. Der Heimbach-Route folgend begegnen ihnen unterschiedliche Waldgesellschaften, denn aufgrund der stark wechselnden Umweltfaktoren haben sich hier unterschiedlichste Lebensräume herausgebildet. Somit finden die Teilnehmer zahlreiche Baum- und Straucharten in mannigfachen Kombinationen vor. Abwechslungsreiche Waldbilder bieten immer wieder neue Impressionen.  Urige Weiß- und Rotbuchen oder alte Eichen bilden  knorrige und beeindruckende Baumgestalten.

Der naturnahe Heimbach, einer von 1.000 reinsten Quellen und Bächen im Großschutzgebiet, begleitet die Wanderer teilweise sprudelnd und murmelnd  auf ihrer Strecke. Während der Tour bietet sich den Teilnehmern ein wunderschöner Blick auf den Affolderner See und das Edertal.
An Jürgen- und Stürzelskopf vorbei kehren die Teilnehmer zum Ausgangspunkt zurück.

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