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22.11.2018

Sonderausstellung „Bäume, Bilder, Bücher“ im NationalparkZentrum

Dieter und Andrea Hagenmüller präsentieren vom 1. Dezember bis 13. Januar Holzskulpturen und Fotografien von Wasserspiegelungen

Am Samstag, 1. Dezember beginnt die zweiteilige Sonderausstellung von den regionalen Künstlern Dieter und Andrea Hagenmüller aus Korbach im NationalparkZentrum Kellerwald in Vöhl-Herzhausen. Das Ehepaar präsentiert gemeinsam verschiedene Kunstwerke, die aber Bezug aufeinander nehmen. Dabei treffen unterschiedlichste Holzskulpturen auf Fotografien von Wasserspiegelungen. Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen am Bahnhof Herzhausen oder an der Haltestelle Vöhl-Herzhausen NationalparkZentrum aus und folgen der Beschilderung zum Zentrum.

Im NationalparkZentrum Kellerwald in Vöhl-Herzhausen öffnet die Sonderausstellung „Bäume, Bilder, Bücher“ am 1. Dezember ihre Pforten. Dieter Hagenmüller präsentiert große und kleine Holzkunst und seine Frau Andrea Häbe-Hagenmüller stellt Fotografien von Wasserspiegelungen unter dem Titel „Ansichtssache“ aus.

Holz ist schon seit vielen Jahren die Leidenschaft von Dieter Hagenmüller. Mit einem Pinguin als Handtuchhalter fürs Badezimmer fing alles an. Danach folgten viele andere Tiere und auch Alltagsgegenstände wie zum Beispiel Bücher, die einen großen Teil seines Repertoires ausmachen. Seine Skulpturen, meist aus Laubhölzern, bearbeitet der ehemalige Förster mit Holzhammer und Beitel, sowie Feinwerkzeugen. Was er als nächstes herstellt, weiß er vorher nie so genau. „Entweder habe ich eine Idee und suche dazu das passende Holz, oder ich entdecke ein Stück Holz, das vorgibt, was es mal werden will“, so der 61-Jährige. Eine Vorlage braucht er dabei nicht, da er mit der Zeit ein Gefühl für die Proportionen und das Holz entwickelt hat. Den Erlös aus dem Verkauf seiner Arbeiten spendet Dieter Hagenmüller stets an SOS-Kinderdörfer.
Bei Andrea Häbe-Hagenmüller liegen die Anfänge ihrer Spiegel-Kunst etwa acht Jahre zurück. Sie fotografierte im Park einige Seen und entdeckte dann später, dass durch Drehen der Bilder um 90 bzw. 180 Grad, ganz neue Perspektiven entstehen. So wurden aus Bäumen, Ästen und Steinen plötzlich Tiere, Fabelwesen und Gesichter. Aber das ist Ansichtssache des Betrachters, denn jeder sieht etwas Anderes in den Bildern. „Als ich gemerkt habe, was man mit den Spiegelungen machen kann, bin ich gezielt losgegangen und habe nach geeigneten Uferlandschaften gesucht“, erzählt die Künstlerin. Ein großer Teil der Fotografien, die sie im NationalparkZentrum ausstellt, sind im ältesten Naturschutzgebiet  Stuttgarts – dem Rot- und Schwarzwildpark – entstanden. Ebenso sind Eindrücke des „ergrünten“ Edersees im September dieses Jahres zu sehen.

Trotz der Unterschiedlichkeit ihrer Kunstwerke hat das Ehepaar es geschafft diese miteinander zu verbinden. So nimmt man in der Ausstellung zum Beispiel auf einem Kunstwerk von Dieter Hagenmüller Platz, um ein Werk seiner Frau aus der richtigen Perspektive zu betrachten. Nähere Informationen zu beiden Künstlern gibt es auf der Internetseite www.laubholz-art.de.

Die Ausstellung läuft vom 1. Dezember bis zum 13. Januar, danach bleibt das Zentrum bis einschließlich 1. Februar wegen Wartungsarbeiten geschlossen.  Interessierte, die mit dem ÖPNV anreisen, steigen am Bahnhof Herzhausen oder an der Haltestelle Vöhl-Herzhausen Nationalpark-Zentrum aus und folgen der Beschilderung zum Zentrum.

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