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31.05.2017

Ganz da sein – inmitten wilder Natur!

Achtsame Wanderung im hessischen Nationalpark

Edertal-Bringhausen. Am Sonntag, den 11. Juni laden Achtsamkeitslehrerin Beate Eickmeyer und Jutta Seuring vom Nationalparkamt erneut zu einer achtsamen Wanderung durch die Wildnis im Nationalpark Kellerwald-Edersee ein. Treffpunkt ist um 10:00 Uhr der Nationalpark-Eingang Kirchweg in Edertal-Bringhausen. Teilnehmende denken bitte an wetterangepasste Kleidung, festes Schuhwerk sowie ausreichend Verpflegung und Getränke. Um Anmeldung wird bis zum Donnerstag, den 8. Juni unter info@nationalpark.hessen.de oder unter 05621-75249-0 gebeten. Die Teilnehmerzahl ist auf zwölf Personen begrenzt.  Es wird ein Unkostenbeitrag von 15 € pro Person erhoben. Die Strecke verläuft teilweise über Stock und Stein, eine mittlere Kondition für kurze An- und Abstiege ist hilfreich. Die Tour ist nicht barrierefrei und richtet sich an Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren. Erfahrungen in der Achtsamkeitspraxis sind keine Voraussetzung. Obwohl an der Leine geführte Hunde im Nationalpark grundsätzlich gern gesehene Gäste sind, lassen Teilnehmer ihre Vierbeiner bei dieser Veranstaltung bitte zuhause.
 
Bereits zum dritten Mal bietet der Nationalpark Kellerwald-Edersee eine Veranstaltung an, in der neben dem Erleben der wunderbaren wilden Natur des Nationalparks und seiner fantastischen Landschaft das Thema Achtsamkeit im Mittelpunkt steht: „Achtsamkeit heißt wach werden für das, was unsere Sinne uns erzählen“ (Sarah Silverstone).
Unter Anleitung von Achtsamkeitslehrerin Beate Eickmeyer und Jutta Seuring vom Nationalpark können sich die Teilnehmenden mit allen Sinnen für die vielfältige, belebende und harmonisierende ursprüngliche Natur im Nationalpark öffnen. Längere Phasen von Gehen, Sehen, Lauschen und Spüren im Schweigen wechseln ab mit Gelegenheit zum Gespräch und Hinweisen zur Achtsamkeitspraxis, die sich auch in den Alltag mit nach Hause nehmen lassen. „Achtsamkeit bedeutet, immer wieder neu ganz präsent zu sein im gegenwärtigen Moment des Lebens, ohne ihn (sofort) bewerten zu müssen und so Abstand zu bekommen vom Karussell der Gedanken“, so beschreibt die erfahrene Achtsamkeitslehrerin Beate Eickmeyer aus Kassel den Begriff der Achtsamkeit und deren heilsame Wirkung.
 
Vom Nationalpark-Eingang Kirchweg führt die Wanderung auf der Bloßenberg-Route hinunter zum Edersee, dann entlang des Sees um die Banfebucht bis zum Bärenbach. Auf dem Weg liegen Felsfluren mit Pfingstnelken und einige der wertvollsten Urwaldrelikte im Nationalpark. Am Bärenbach geht es auf dem Urwaldsteig hinauf zur Wooghölle mit schönen Blicken auf den Edersee. Nach der Mittagsrast am Fischhaus Banfe wird der Daudenberg mit seinen abwechslungsreichen Waldbildern und Blockhalden umrundet. Die gesamte Tour umfasst ca. 12 km, jedoch besteht die Möglichkeit, die Strecke bei Bedarf und je nach Witterung abzukürzen. Wichtig sind ordentliches Schuhwerk, Proviant und ausreichend zu trinken.
 
Nationalparks haben laut der International Union for Conservation of Nature (IUCN) neben der Erfüllung vieler ökologischer und naturschutzfachlicher Kriterien auch die Aufgabe, eine Basis für umwelt- und kulturverträgliche geistig-seelische Erfahrungen zu bieten. Zahlreiche Studien belegen die positive physiologische und psychologische Wirkung der Natur, Kontrasterfahrungen insbesondere von verwildernder Natur in Nationalparks regen zur Reflektion des eigenen Lebensstils an.
Fragen zum Nationalpark, dem UNESCO-Weltnaturerbe der Buchenwälder im Kellerwald und warum Achtsamkeit und Naturerfahrung im Nationalpark zusammenpassen, werden gerne von Jutta Seuring beantwortet.


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