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05.08.2015

Pflanzenwelt in der Heide

– unterwegs im Nationalpark Kellerwald-Edersee

Bad Wildungen/ Frankenau-Altenlotheim. Am Montag, den 10. August, lädt Nationalpark-Führerin Iris Kamm zu einem besinnlichen Spaziergang in den Nationalpark Kellerwald-Edersee ein. Treffpunkt zur vierstündigen Tour ist um 14:00 Uhr der Nationalparkeingang Altenlotheim (Koppe). Eine telefonische Anmeldung ist unter 06454 911500 erforderlich bis Samstag, den 8. August. Teilnehmer denken bitte an festes Schuhwerk und versorgen sich selbst mit ausreichend Erfrischungsgetränken.

Das Besondere an der Landschaft um Altenlotheim ist die außergewöhnlich hohe Zahl an verschiedenen Heidetypen. So gibt es die Wacholderheide, die Heide, die viele aus der Lüneburgerheide kennen. Doch auch der Borstgrasrasen auf dem Fahrentriesch ist eine Art Heide, ebenso, wie der Silikatmagerrasen auf der Koppe und die Heidelbeerheide.  Bildautor: Nationalparkamt Kellerwald-Edersee Abbildungsbeschreibung: Heide im WaldDas Besondere an der Landschaft um Altenlotheim ist die außergewöhnlich hohe Zahl an verschiedenen Heidetypen. So gibt es die Wacholderheide, die Heide, die viele aus der Lüneburgerheide kennen. Doch auch der Borstgrasrasen auf dem Fahrentriesch ist eine Art Heide, ebenso, wie der Silikatmagerrasen auf der Koppe und die Heidelbeerheide. Bildautor: Nationalparkamt Kellerwald-Edersee
Nationalpark-Führerin Iris Kamm lädt Interessierte ein, für einen Nachmittag den Alltag hinter sich zu lassen. Während des besinnlichen Spaziergangs wird die zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin gemeinsam mit den Teilnehmern die Heide im Buchennationalpark erkunden. Welche spannenden Geschichten ranken sich um  die Heide mit ihrem alten Baumbestand und den beeindruckenden Wachholder-Sträuchern?


Hintergrundinformationen zur Heide:
Allen Heidetypen gemeinsam ist die Entstehungsgeschichte. Heiden sind vom Menschen und seinen Haustieren geformte ehemalige Waldflächen. Schafe und Ziegen, die die "Kühe des kleinen Mannes" waren, wurden auf diese Fläche getrieben und haben den Aufwuchs von Wald verhindert. Übrig geblieben sind die Wacholderbüsche, die den Schafen und Ziegen nicht schmeckten und das Heidekraut, das den Verbiss durch die Tiere ausgehalten hat. Auf diesen Flächen haben sich viele Tierarten des Freilandes optimal entwickelt und sind heute Raritäten. Zu ihnen gehören Reptilien, Vögel, Wanzen, Bienen und eine Unzahl angepasster weiterer Pflanzen bis hin zu Orchideen. Aus diesem Grund werden die Flächen auch heute noch gepflegt, regelmäßig mit Schafen beweidet und auch ab und zu von Baum- und Strauchwuchs befreit.


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