| | |


Service
Boggel


Zum Inhalt

10.07.2015

Wild werden

– Wildnis-Dynamik im Nationalpark Kellerwald-Edersee erleben

Bad Wildungen/ Frankenau. Am Samstag, den 18. Juli, lädt Ranger Hermann Bieber unter dem Motto „Wild werden“ zu einer dreistündigen Exkursion in den Nationalpark Kellerwald ein. Treffpunkt ist um 10:00 Uhr der Wanderparkplatz Euler oberhalb der KellerwaldUhr in Frankenau. Eine Anmeldung für die kostenfreie Führung ist nicht erforderlich. Teilnehmer denken bitte an festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung sowie Erfrischungsgetränke.

Einblick in das UNESCO-Weltnaturerbe im Ruhlauber Bildautor:Nationalpark Kellerwald-Edersee Abbildungsbeschreibung: Wald und FingerhüteEinblick in das UNESCO-Weltnaturerbe im Ruhlauber Bildautor:Nationalpark Kellerwald-Edersee
Ranger Hermann Bieber wird während der Tour die Nationalparkphilosophie  „Natur Natur sein lassen“ anhand zahlreicher Beispiele und einer Mitmachaktion für Groß und Klein verdeutlichen. Wie entwickeln sich Wälder nach einem Sturmereignis? Mit welchen Methoden dokumentiert die Nationalparkverwaltung Kellerwald-Edersee die sehr dynamischen Entwicklungsprozesse? Spannende Fragen, die Ranger Hermann Bieber den Wildnisliebhabern gerne beantworten wird.

Die Strecke verläuft meist auf Wildnis-Pfaden über Stock und Stein, zunächst entlang des Quernst-Pfades. Die Teilnehmer sehen immer noch Spuren, die die Stürme Kyrill im Jahr 2007 und Xynthia in 2009  hinterließen. Hier gibt es zahlreiche geworfene Fichten und Buchen, die den Sturmböen damals nicht standhalten konnten. Auf diesen Windwurfflächen entsteht eine neue Struktur: stehendes oder liegendes Totholz und unterschiedliche Lichtverhältnisse schaffen ganz neue Lebensräume. Und auch die Vegetation ändert sich in relativ schneller Zeitfolge. Zunächst wächst auf der lichten Windwurffläche der Fingerhut. Anschließend folgen Him- und Brombeerstauden sowie Holundersträucher. Die Pionierbaumarten wie Birke, Saalweide, Aspe und Eberesche bilden die erste neue Waldgeneration. Die Natur besitzt eine faszinierende Dynamik. Ein wilder Wald voller Schönheit entsteht.


Ranger Hermann Bieber wird während der Tour die Nationalparkphilosophie  „Natur Natur sein lassen“ anhand zahlreicher Beispiele und einer Mitmachaktion für Groß und Klein verdeutlichen. Wie entwickeln sich Wälder nach einem Sturmereignis? Mit welchen Methoden dokumentiert die Nationalparkverwaltung Kellerwald-Edersee die sehr dynamischen Entwicklungsprozesse? Spannende Fragen, die Ranger Hermann Bieber den Wildnisliebhabern gerne beantworten wird.

Die Strecke verläuft meist auf Wildnis-Pfaden über Stock und Stein, zunächst entlang des Quernst-Pfades. Die Teilnehmer sehen immer noch Spuren, die die Stürme Kyrill im Jahr 2007 und Xynthia in 2009  hinterließen. Hier gibt es zahlreiche geworfene Fichten und Buchen, die den Sturmböen damals nicht standhalten konnten. Auf diesen Windwurfflächen entsteht eine neue Struktur: stehendes oder liegendes Totholz und unterschiedliche Lichtverhältnisse schaffen ganz neue Lebensräume. Und auch die Vegetation ändert sich in relativ schneller Zeitfolge. Zunächst wächst auf der lichten Windwurffläche der Fingerhut. Anschließend folgen Him- und Brombeerstauden sowie Holundersträucher. Die Pionierbaumarten wie Birke, Saalweide, Aspe und Eberesche bilden die erste neue Waldgeneration. Die Natur besitzt eine faszinierende Dynamik. Ein wilder Wald voller Schönheit entsteht.

Die Natur besitzt eine faszinierende Dynamik. Ein wilder Wald voller Schönheit entsteht. Bildautor:Nationalpark Kellerwald-Edersee Abbildungsbeschreibung: umgefallener BaumDie Natur besitzt eine faszinierende Dynamik. Ein wilder Wald voller Schönheit entsteht. Bildautor:Nationalpark Kellerwald-Edersee
Der Route folgend, tauchen die Wanderer in den Ruhlauber ein. Dort bekommen sie einen Einblick in das UNESCO-Weltnaturerbe „Buchenurwälder der Karpaten und Alte Buchenwälder Deutschlands“, zu dem mit ausgewählten Bereichen auch der einzige hessische Nationalpark gehört. Sie erleben das Spiel von Licht und Schatten in einem 200 jährigen Buchenwald hautnah und begegnen dem Zunderschwamm. Welche Rolle spielt dieser Pilz beim Werden und Vergehen im Reich der urigen Buchen?
Über den Dreiherrenstein gelangen die Wanderer zum Ausgangspunkt zurück.

Teilnehmer beachten bei der Anreise bitte die Sperrung der L3085 zwischen Frankenau und Altenlotheim. Eine Umleitung ist ausgeschildert. 



Zurück zur Übersicht
powered by webEdition CMS