| | |


Service
Boggel


Zum Inhalt

08.06.2015

Botanische Kostbarkeiten entlang des Weges

- Exkursion in den Nationalpark Kellerwald-Edersee

Bad Wildungen/ Frankenau-Altenlotheim. Am Freitag, den 12. Juni, lädt Ranger Volker Nagel zu einer dreistündigen Wanderung in den Nationalpark Kellerwald-Edersee ein. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr am Wanderparkplatz Altenlotheim (Koppe). Teilnehmer denken bitte an festes Schuhwerk sowie Erfrischungsgetränke. Es ist keine Anmeldung erforderlich, die Teilnahme kostenfrei.

Heidschnucken helfen bei der Pflege und dem Erhalt der Triescher im Nationalpark Kellerwald-Edersee. Bildautor: Nationalpark Kellerwald-Edersee Abbildungsbeschreibung: Heidschnucken auf WeideHeidschnucken helfen bei der Pflege und dem Erhalt der Triescher im Nationalpark Kellerwald-Edersee. Bildautor: Nationalpark Kellerwald-Edersee
Gemeinsam mit den Teilnehmern wird sich Ranger Volker Nagel auf botanische Spurensuche begeben. Blutwurz und Arnika sind nur einige der krautigen Schätze, denen die Wanderer begegnen werden. Welche weiteren Kostbarkeiten können die Teilnehmer entlang des Weges entdecken? Welches Kleinod verbirgt sich hinter dem wohlklingenden Namen Katzenpfötchen? Und an welche Frucht erinnert der Duft der Weinrose?

Am Fahrentriesch wird Ranger Volker Nagel den Teilnehmern das oberste Ziel eines Nationalparks, den Prozessschutz, veranschaulichen und die Besonderheiten des Buchengroßschutzgebiets  erläutern. So gilt im Nationalpark Kellerwald-Edersee bereits auf über 90 Prozent der Fläche das Motto „Natur Natur sein lassen“. Managementmaßnahmen beschränken sich lediglich auf die geringen verbleibenden Prozente und die wenigen Dauerpflegeflächen, wie z. B. den Fahrentriesch.    


Ranger Volker Nagel wird berichten, wie die wolligen Rasenmäher - Heidschnucken und ihre Lämmer - auf ganz natürliche Weise zum Erhalt und zur Pflege des Trieschs beitragen. Wie entstanden die Triescher? Was macht sie zu etwas Besonderem und warum sollen sie für Besucher erlebbar bleiben? Welche spannende Geschichte verbirgt sich hinter dem Fahrentriesch- Pavillon? Spannende Fragen, die Ranger Volker Nagel den Wanderern gerne beantworten wird.

Über die Bösenberg-Route gelangen die Wanderer zum Fahrentriesch und über das Hainchen zurück zum Ausgangspunkt.

Die Borstgrasrasen am Fahrentriesch beherbergen zahlreiche blühende Kostbarkeiten. (Motiv = Blutwurz) Bildautor: Achim Frede Abbildungsbeschreibung: BlüteDie Borstgrasrasen am Fahrentriesch beherbergen zahlreiche blühende Kostbarkeiten. (Motiv = Blutwurz) Bildautor: Achim Frede
Hintergrund Fahrentriesch:
Der Fahrentriesch entstand im 12. Jahrhundert, als zunächst die ansässigen Waldbauern die Nutzung der Rodungsinsel Eschebruch aufgaben und die Altenlotheimer diese Lücke im dichten Kellerwald nutzten, um dort ihre Schaf- und Rinderherden weiden zu lassen.

Heute ziehen wieder Schafe über den Triesch, um seltene Lebensräume und ihre spezifischen und teilweise stark gefährdeten Arten zu erhalten. Eine Besonderheit sind die sog. niedrigen Borstgrasrasen mit Borstgras, Arnika und Katzenpfötchen.



Zurück zur Übersicht
powered by webEdition CMS