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20.10.2014

Vortrag & Forum im Nationalparkamt

Besuchermonitoring – Der beliebteste Wanderweg im Nationalpark Kellerwald-Edersee

Bad Wildungen. Das Nationalparkamt lädt herzlich ein am Donnerstag, den 23. Oktober, in seinen Vortragssaal in Bad Wildungen, Laustraße 8. Beginn des Vortrags ist um 19:30 Uhr.  Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt frei. Forstassessor Jochen Schaub wird das Besuchermonitoring im Nationalpark Kellerwald-Edersee vorstellen und die Ergebnisse präsentieren. Lässt sich nun sagen, welcher der zahlreichen Wege oder Steige des Wanderers liebste Strecke ist?

Forstassessor Jochen Schaub ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung Naturschutz und Landschaftspflege der Universität Göttingen und beschäftigt sich im Schwerpunkt mit den Themen Erholungsnutzung und Naturschutz. Er wird am Donnerstag, den 23. Oktober, um 19:30 Uhr im Nationalparkamt das Besuchermonitoring des Großschutzgebiets vorstellen, von der Planung bis hin zu ersten Ergebnissen.                       Bildautor: Jochen Schaub     Abbildungsbeschreibung: Herbst im WaldForstassessor Jochen Schaub ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung Naturschutz und Landschaftspflege der Universität Göttingen und beschäftigt sich im Schwerpunkt mit den Themen Erholungsnutzung und Naturschutz. Er wird am Donnerstag, den 23. Oktober, um 19:30 Uhr im Nationalparkamt das Besuchermonitoring des Großschutzgebiets vorstellen, von der Planung bis hin zu ersten Ergebnissen. Bildautor: Jochen Schaub
„In Deutschland nimmt die Erholung in der Natur einen immer höheren Stellenwert ein“, zeigt sich Jochen Schaub überzeugt. „Viele Gruppen von Erholungssuchenden mit unterschiedlichen Interessen und Vorlieben erholen sich in der Natur und somit auch in den Großschutzgebieten.“, führt Jochen Schaub weiter aus. Das Instrument des Besuchermonitorings liefert dabei Details über das Verhalten, die Motivation und Wünsche der Erholungssuchenden. Diese Informationen benötigen die Schutzgebiets-verwaltungen, um dass Nebeneinander der unterschiedlichen Nationalpark-Besucher ohne Konflikte untereinander und ohne Beeinträchtigung von Flora und Fauna zu erhalten oder sogar zu verbessern.


Im Gegensatz zu Zoologischen Gärten, Museen oder Messen ist die Erfassung der Besucherzahlen & Frequenzen in einem Großschutzgebiet eine schwierigere Angelegenheit, da es eine Vielzahl von Eingängen gibt und kein Eintritt erhoben wird.
Im Vortrag wird das speziell für den Nationalpark Kellerwald-Edersee entwickelte Besuchermonitoring-Konzept vorgestellt. Weiterhin werden die angewendeten Verfahren, wie automatische Zählmethoden, manuelle Zählung und Befragung sowie deren Vor- & Nachteile aufgezeigt. Hauptaugenmerk des Vortrages liegt auf ersten Ergebnissen des Monitorings. Wie hoch war der Anteil der Urlauber im Nationalpark? Welcher Aktivität gingen die Besucher nach – erkunden sie den 57 km² großen Nationalpark gerne mit dem Fahrrad oder durchwandern sie ihn lieber?  Und welcher der zahlreichen Wege oder Steige ist des Wanderers liebste Strecke? Auf alle diese spannenden Fragen wird der Referent im Rahmen seines Vortrags eingehen. Anschließend steht er den Zuhörern gerne in einem Gespräch für Fragen und Anregungen zur Verfügung.


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