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02.10.2014

Licht und Schatten

– Land-Art am NationalparkZentrum Kellerwald

Bad Wildungen / Vöhl-Herzhausen. Am Samstag, 04. Oktober, lädt Nationalparkmitarbeiterin Tatiana Habich zu einem spannenden Work-shop auf das WildnisErlebnisgelände des NationalparkZentrums Kellerwald ein. Von 14.00 bis 18.00 Uhr können die Teilnehmer gemein-sam Land-Art-Objekte gestalten. Interessierte können sich auch kurzfristig noch bis zum Samstagvormittag unter 05635 992781 anmelden. Die Kosten betragen zehn Euro pro Person.

Land-Art wird nicht ausschließlich vom Menschen geschaffen. Vielmehr entsteht es aus einer Symbiose von Mensch und Natur. Eichenblatt auf Moos: Thomas Stephan  Abbildungsbeschreibung: Eichenblatt im Moos.Land-Art wird nicht ausschließlich vom Menschen geschaffen. Vielmehr entsteht es aus einer Symbiose von Mensch und Natur. Eichenblatt auf Moos: Thomas Stephan
Der Workshop „Licht und Schatten“ bietet kreativen Menschen sowohl einen hervorragenden Einstieg in das Thema Land-Art als auch die Möglichkeit, die eigenen Kenntnisse zu vertiefen. Tatiana Habich wird zunächst die Philosophie der vergänglichen Naturkunst vorstellen und mit der Gruppe auch das Thema Vergänglichkeit streifen.

Schärfe den Blick in der Natur
Anschließend taucht sie gemeinsam mit den Teilnehmern in die vielfältige Farbenwelt der Natur ein. Zusammen entdeckt die Gruppe die ungezählten organischen Formen, die in der natürlichen Welt existieren, und die Techniken, die verwendet werden, – „den Blick schärfen“, wie die Nationalpark-Mitarbeiterin diese Methode nennt.
Vielfalt der Natur für Kunst nutzen
Die eigentliche Erstellung und Erarbeitung der vergänglichen Kunstwerke erfolgt danach in Kleingruppen. „Ich möchte gerne die Perspektive verändern“, sagt Tatiana Habich. „Je nachdem wie ich ein Objekt betrachte, weite ich meine Perspektive und verändere den Blickwinkel. Das heißt, ich komme vielleicht nicht nur in meiner künstlerischen Arbeit zu neuen Erkenntnissen.“ Dadurch entstehen spannende Kunstwerke. Zum Beispiel entfaltet sich ein Buchenblatt nicht einfach aus einem Blatt, sondern es kann aus vielen Blattstücken in ein riesen Buchenblatt erwachsen. Der eigenen Fantasie kann freien Lauf gelassen werden.

 Kunstschaffende nutzen die von der Natur bereitgestellten Materialien für ihre Objekte, während Sonne, Wind oder Regen als Naturkräfte das Kunstwerk prägen – bis es vergeht und in einer anderen Gestalt, zu einer anderen Zeit, neu entsteht.  Buchenast: Nationalparkamt Kellerwald-Edersee Abbildungsbeschreibung: Buchenlaub im Licht Kunstschaffende nutzen die von der Natur bereitgestellten Materialien für ihre Objekte, während Sonne, Wind oder Regen als Naturkräfte das Kunstwerk prägen – bis es vergeht und in einer anderen Gestalt, zu einer anderen Zeit, neu entsteht. Buchenast: Nationalparkamt Kellerwald-Edersee
Indian summer in Hessen
Die herbstlichen Farbnuancen werden genutzt und neben dem Blatt- und Wurzelwerk können auch die Früchte der Natur in ein Kunstwerk einbezogen werden. „Wichtig ist, dass wir ausschließlich Materialien verwendet, die uns die Natur zur Verfügung stellt. Gräser, Blätter, Baumteile oder auch Steine finden Benutzung“, erläutert Tatiana Habich. „Es gilt ein großes Potential auszuloten, daraus zu schöpfen und schöpferisch zu wirken.“



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