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02.10.2014

Drei Nationalpark-Ranger: 25 Jahre Dienstjubiläum

Bad Wildungen. Die drei Nationalpark-Ranger Mario Albus, Volker Nagel und Bernd Schenk feierten bereits im August ihr Dienstjubiläum und erhielten nun im Sportheim Altenlotheim vor über 40 Gästen ihre Urkunden verliehen – verbunden mit einer Prämie: Ein Viertel Jahrhundert Zugehörigkeit zur hessischen Forstverwaltung und zugleich zehn Jahre zum Nationalpark Kellerwald-Edersee als Nationalpark-Ranger. Nationalparkleiter Manfred Bauer würdigte diese Zeit, „vor allem aber die tatkräftige Mithilfe im Nationalpark als Männer der ersten Stunde. Ich bedanke mich bei Ihnen für ihren Einsatz und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.“

Strahlende Gesichter der Nationalparkmitarbeiter bei der Urkundenverleihung in Altenlotheim (v. l.): Personalratsvorsitzender Hermann Bieber und die ausgezeichneten Ranger Bernd Schenk, Mario Albus und Volker Nagel sowie Nationalparkleiter Manfred Bauer.  Bildautor: Nationalparkamt Kellerwald-Edersee. Abbildungsbeschreibung: Nationalparkmitarbeiter bei der UrkundenverleihungStrahlende Gesichter der Nationalparkmitarbeiter bei der Urkundenverleihung in Altenlotheim (v. l.): Personalratsvorsitzender Hermann Bieber und die ausgezeichneten Ranger Bernd Schenk, Mario Albus und Volker Nagel sowie Nationalparkleiter Manfred Bauer. Bildautor: Nationalparkamt Kellerwald-Edersee.
Die drei Nationalpark-Ranger traten am 1. August 1989 in den Forstdienst. Sie absolvierten ihre Lehre zum Forstwirt im Forstamt Edertal und legten ihre Prüfungen 1991 erfolgreich ab. „Bereits 1999 schlossen alle drei ihren Lehrgang zum Geprüften Natur- und Landschaftspfleger mit Erfolg ab. Auch danach zeigten sie eine hohe Bereitschaft, sich berufsbegleitend fortzubilden“, führte der Nationalparkleiter aus.

Aktiv in den Nationalpark von Beginn an
2004 bewarben sie sich beim Nationalpark und traten zum 1. Mai in dessen Dienste. 2012 haben sie die landesrechtlich geregelte Ausbildung zum Hilfspolizisten in Lehrgängen an der Hessischen Verwaltungsschule in einer Inhouse-Schulung im Nationalparkamt erfolgreich bestanden.

Grünflächenpflege und Landwirtschaft
Mario Albus ist überwiegend im Management im Nationalpark mit Schwer-punkt der Grünflächenpflege tätig. „Das ist sehr passend, weil er außerdem noch nebenberuflich als Landwirt mit eigenem Hof tätig ist. Dadurch kann er sein Expertenwissen gut in den Berufsalltag integrieren“, freut sich der Nationalparkleiter. Außerdem ist er mit Bernd Schenk und einem weiteren Ranger für die Baumkronenforschung (Seil-Kletter-Technik) mitverantwortlich. Der 41-Jährige lebt mit Frau und zwei Kindern in Kleinern.

Geführte Wanderungen und alte Haustierrassen
Der berufliche Schwerpunkt von Volker Nagel liegt auf geführten Wanderungen durch den Nationalpark und den Kontakt mit den Nationalpark-Besuchern. Darüber hinaus fotografiert Volker Nagel gern und hat bereits ein Fotobuch und andere Materialien über den Nationalpark erstellt. „Da er sich privat im NABU engagiert, trägt dieses Engagement auch dazu bei, Naturthemen gut zu vermitteln und bei den Besuchern das Verständnis für den Nationalpark zu erhöhen“, führt der Nationalparkleiter zufrieden aus. Darüber hinaus ist der verheiratete Vater von drei Kindern Spezialist für alte Haustierrassen. Als Landwirt im Nebenberuf hält Volker Nagel Schafe, die hornlose Heidschnucke und das Rhönschaf, sowie Rinder. Sein Betrieb hat mit acht weiteren Betrieben die Arche-Region aus der Taufe gehoben; er ist 42 Jahre alt und lebt in Altenlotheim.

Öffentlichkeitsarbeit und Management
Zwischen 2002 und 2004 war Bernd Schenk beim Forstamt Diemelstadt beschäftigt und dort als Referent an den Versuchs- und Lehrbetrieb Diemelstadt abgeordnet; 2012 wurde er zum Sicherheitsbeauftragten berufen.
Im Nationalpark führt er Exkursionen durch und repräsentiert auf Ausstellungen den Nationalpark. „Sein tatkräftiger Einsatz auf Fachmessen trägt mit dazu, dass er den Nationalpark nach außen würdig vertritt und bekannter macht“, lobt sein Chef. Dazu gehören zum Beispiel die Outdoormesse TourNatur in Düsseldorf, die Touristik Aschaffenburg oder der Hessentag. Der 42-Jährige ist verheiratet, lebt in Basdorf und ist bei den Vöhler Feuerwehren seit Anfang des Jahres Gemeindebrandinspektor.


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