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30.01.2014

Vernissage im NationalparkZentrum Kellerwald

Mit Elan in die neue Saison

Bad Wildungen/Vöhl-Herzhausen. Aufgrund eines Wasserschadens Ende letzten Jahres und der aufwendigen und zeitintensiven Instandsetzungs-arbeiten musste das NationalparkZentrum Kellerwald für elf Wochen geschlossen werden. Die Wiedereröffnung wird mit der Sonderausstellung “Vier Jahreszeiten- Weltnaturerbe“ der Künstlerinnen Waltraud und Ulrike Bolenz gefeiert.

Vernissage zur Wiedereröffnung des NationalparkZentrums Kellerwald. Die Ausstellung “Vier Jahreszeiten- Weltnaturerbe“  von Waltraud und Ulrike Bolenz wird bis zum 31. März zu sehen sein. Bildautor: Nationalpark Kellerwald-Edersee Abbildungsbeschreibung: Bilderausstellung im NationalparkZentrumVernissage zur Wiedereröffnung des NationalparkZentrums Kellerwald. Die Ausstellung “Vier Jahreszeiten- Weltnaturerbe“ von Waltraud und Ulrike Bolenz wird bis zum 31. März zu sehen sein. Bildautor: Nationalpark Kellerwald-Edersee
Das Wasser ist wieder weg. Denn es wurde geputzt und gepustet, gesägt und gesaugt. Der Boden wurde gebohrt und gebohnert, geschliffen und neu versiegelt. Die Ausstellung wurde aus- und wieder eingebaut, gewartet und gewienert. Die Wände sind gewischt und geweißt… und jetzt kann es wieder richtig losgehen. Das Team des NationalparkZentrums freut sich auf Besucher, die beraten, betreut, mit Freundlichkeit verwöhnt und einem Lächeln bedacht werden wollen. „Voller Elan in die neue Saison“ lautet das Motto.

Zeitgleich mit der Nationalparkeinrichtung wurde die Gemälde-Sonderausstellung “Vier Jahreszeiten- Weltnaturerbe“  von Waltraud und Ulrike Bolenz eröffnet. Diese ist zu den Öffnungszeiten des NationalparkZentrums  kostenfrei zu besichtigen und wird bis zum 31. März zu sehen sein.
Die Marburger Künstlerin Waltraud Bolenz war im vergangenen Jahr im UNESCO-Weltnaturerbe-Gebiet des Nationalparks unterwegs und hat die Buchenwelt auf faszinierende Weise portraitiert. Die Ausstellung zeigt die Besonderheiten des Nationalparks in den verschiedenen Jahreszeiten. Große, alte und wild gewachsene Bäume haben auf Waltraud Bolenz von jeher eine große Faszination ausgeübt. „Ich bin begeistert von den Veränderungen durch die unterschiedlichen Jahreszeiten, die immer neue Stimmungen hervorrufen.“, sagt die Malerin.

Mit Acrylfarben, schnellen, entschlossenen Pinselstrichen und zeichnerischer Sicherheit widmet sie sich der Schönheit der Natur. „Eine Malerei muss nicht im klassischen Sinne schön sein“, sagt Waltraud Bolenz. Bei der Organisation der Ausstellung wird sie unterstützt von ihrer Tochter Ulrike Bolenz, ebenfalls Künstlerin und über die deutsche Grenze hinaus aktiv und bekannt. „Mit dem ihr eigenen Blick für das, was wesentlich ist und spannend erscheint, gelingt es meiner Mutter immer wieder, den von ihr dargestellten Motiven etwas zutiefst Anrührendes zu geben.“, so die Tochter über ihre Mutter .

Mit viel Sensibilität für die Balance zwischen gesehener Wirklichkeit und künstlerischer Umsetzung, Veränderung, Auflösung und Verfremdung eröffnet Waltraud Bolenz dem Betrachter eine neue Sichtweise auf die Schönheit von Bäumen, Wäldern und Wasserlandschaft im Weltnaturerbe des Nationalparks.
"Immer wieder ist es eine künstlerische Herausforderung gegen schon Bestehendes anzugehen und das wieder aufzulösen, was schon einmal definiert war, weil die Umsetzung nicht fotografische Darstellung sein will und weil diese ständige Auseinandersetzung auch immer wieder Neues, Unerwartetes, nicht Planbares hervorbringt", beschreibt Waltraud Bolenz ihre Arbeit.

In 2015 sind übrigens noch Sonderausstellungszeiten frei. Interessierte können sich direkt an das NationalparkZentrum Kellerwald unter 05635 992781 wenden.
Weitere Informationen unter www.nationalparkzentrum-kellerwald.de

„Frühling“, eines der Gemälde von Waldtraud Bolenz Abbildungsbeschreibung: Gemälde„Frühling“, eines der Gemälde von Waldtraud Bolenz
Hintergrund:
Aufgrund des Wasserschadens musste die Sonderausstellung von Waldtraud Bolenz im Herbst 2013 unterbrochen werden. Die Gemäldeausstellung „Vier Jahreszeiten – Weltnaturerbe“ wurde nun gemeinsam mit dem NationalparkZentrum wiedereröffnet.
Waldtraud Bolenz wurde 1927 in Bochum geboren. Die gelernte Textildesignerin (Werkkunstschule Dortmund) hat 1980 ein Examen am Institut für Grafik und Malerei in Marburg absolviert. Im Anschluss hat sie über 20 Jahre lang Kurse an der Sommerakademie Marburg gegeben. Darüber hinaus wurden zahlreiche Ausstellungen von ihr vor allem im Marburger Raum, aber auch beispielsweise in Gemünden gezeigt.



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