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20.12.2013

Auf historischen Spuren

– Winterwanderung im Nationalpark Kellerwald-Edersee

Bad Wildungen/ Frankenau. Am 2. Weihnachtsfeiertag, Donnerstag, den 26. Dezember, lädt Ranger Hermann Bieber zu einer besonderen Winterwanderung in den Nationalpark ein. Die dreistündige Führung steht unter dem Motto „Auf historischen Spuren“. Treffpunkt ist um 13:00 Uhr der Wanderparkplatz Euler bei Frankenau. Es ist keine Anmeldung notwendig, die Teilnahme ist kostenfrei. Da die Tour teilweise über Stock und Stein führt, ist sie nicht für Familien mit Kinderwagen oder RollstuhlfahrerInnen geeignet und erfordert festes Schuhwerk.

Die Quernst-Kapelle bietet Wanderern im Nationalpark Kellerwald-Edersee einen besonderen Ort der Ruhe.  Bildautor: Nationalparkamt Kellerwald-Edersee Abbildungsbeschreibung: Die Quernst-Kapelle im HerbstDie Quernst-Kapelle bietet Wanderern im Nationalpark Kellerwald-Edersee einen besonderen Ort der Ruhe. Bildautor: Nationalparkamt Kellerwald-Edersee
Vom Wanderparkplatz folgen die Teilnehmer zunächst dem Quernstpfad und erleben die werdende Wildnis im Nationalpark hautnah.

Die Quernst-Kapelle ist ein besonderer Ort der Ruhe und lädt zum kurzen Verweilen und Innehalten ein.  Bei gutem Wetter werden die Teilnehmer mit einer herrlichen Aussicht von der Hochebene belohnt. Im Norden lässt sich die Waldecker Tafel, auf der die Stadt Korbach erbaut wurde, entdecken. Die Berge des Kellerwaldes erstrecken sich im Osten, im Westen schauen die Teilnehmer bis zu den Höhenzügen des Rothaargebirges.
War das Plateau, bevor die Höhenkirche und die Begräbnisstätte entstanden, früher ein heidnischer Kultplatz? Wie gestaltete sich im Mittelalter das Leben der Menschen in den Walddörfern? Spannende Fragen, die Ranger Hermann den geschichtsinteressierten Wanderern gerne beantworten wird.

Die Tour führt über den Ruhlauber, der zur UNESCO-Weltnaturerbefläche des Nationalparks zählt, zur Wolfsgrube und zum Frankenauer Tor. Entlang historischer Grenzen geht es über den Dreiherrenstein zurück zum Ausgangspunkt. Die Inschrift der Grenzsteine „GH“ steht für das Großherzogtum Hessen, „KH“ für Kurfürstentum Hessen und „FW“ für Fürstentum Waldeck. Doch wie deuteten Spötter diese Inschriften? Ranger Hermann Bieber wird es den Teilnehmern gerne verraten.



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