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17.05.2013

Spannende Vogelstimmenwanderung lockt selbst Langschläfer aus den Federn

Am Sonntag, den 26. Mai, lädt Ranger Joachim Reinhardt zu einer ganz besonderen dreistündigen Exkursion in den Nationalpark ein.

Er begleitet Vogelliebhaber in das Reich der urigen Buchen. Gemeinsam lauschen sie Vielfalt der Vogelstimmen. Treffpunkt ist um 6:30 Uhr der Wanderparkplatz Trifthütte am Pavillon Schmetterling in Edertal-Kleinern. Es ist keine Anmeldung erforderlich, die Teilnahme kostenfrei. Wanderer denken bitte an festes Schuhwerk und aufgrund der frühen Morgenstunden vor allem an warme Kleidung. Die Strecke ist nicht für Familien mit Kinderwagen oder Personen im Rollstuhl geeignet.

Diese reizvolle Exkursion lockt selbst Langschläfer rechtzeitig aus den Federn. Als Vogel-Experte kennt Joachim Reinhardt zahlreiche Arten und  kann den Teilnehmern nicht nur anhand des Aussehens, sondern auch am Gesang den entsprechenden Vogel benennen. Zum Ende der Veranstaltung werden auch die ornithologisch Interessierten die häufigsten vorkommenden Vogelarten anhand ihrer „Stimmen“ erkennen und bestimmen können.

Während der Wanderung durch den Nationalpark können aufmerksame Beobachter zahlreiche Vogelarten entdecken. Joachim Reinhardt wird den Teilnehmern spannende Details zu den im Schutzgebiet und in der Nationalpark-Region vorkommenden Vogelarten verraten. Wer ein Fernglas hat, sollte es unbedingt mitbringen. Ranger Joachim Reinhardt ist Fachmann in Sachen Vogelartenbestimmung. Die Teilnehmer dürfen gerne Bestimmungsbücher mitbringen. Joachim Reinhardt wird zeigen, dass der Umgang damit kein großes Geheimnis ist, und jeder mit ein bisschen Übung den Namen eines Vogels herausfinden kann.

Der Route folgend kommen die Wanderer an verschiedenen Lebensräumen vorbei, die nicht nur durch Krautige Pflanzen, Sträucher und Bäume charakterisiert werden, sondern auch durch bestimmte Vogelarten. Welchen Lebensraum suchen Specht, Amsel oder Rotkehlchen bevorzugt auf? Welcher Vogel beginnt früh morgens als erster zu tirilieren? Ist es wirklich die Amsel? Und wie verlässlich ist die „Vogeluhr“?        
                                  
Die Route führt die Wanderer auf einem Teilstück entlang des wunderschönen Heimbachs, in dem sich u.a. die Larven des Feuersalamanders entwickeln. Über Jürgen- und Eulenkopf führt die Tour über den Stürzelskopf. Bevor die Teilnehmer zum Ausgangspunkt zurückkehren, kommen sie am Igelnest vorbei. Besonders  schöne Landschaftselemente sind das Heimbachtal und zahlreiche alte Baumriesen, die nicht nur Spechten Nahrung und Wohnstätte bieten. Die verlassenen Bruthöhlen der Spechte finden zahlreiche Nachmieter wie Waldkauz, Kleiber oder Haselmaus.

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