Tiere
Die Tierwelt mit zum
Teil höchst seltenen und bedrohten Arten spiegelt die besonderen natürlichen
Gegebenheiten und historische Entwicklung des Nationalparks wider. Ihre
Einzigartigkeit wird nicht zuletzt von einem hohen Natürlichkeitsgrad auf
großer Fläche bestimmt.
So kommen im Nationalpark beispielsweise 16 Vogelarten vor, die weltweit nur in Europa leben und für die Deutschland eine besondere Verantwortung trägt, 35 Vogelarten stehen in den Roten Listen und 14 in der Europäischen Vogelschutzrichtlinie.
So kommen im Nationalpark beispielsweise 16 Vogelarten vor, die weltweit nur in Europa leben und für die Deutschland eine besondere Verantwortung trägt, 35 Vogelarten stehen in den Roten Listen und 14 in der Europäischen Vogelschutzrichtlinie.
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Wildkatze & Co
Braunbär und Wolf sind
in der Region bereits vor langer Zeit ausgerottet worden. Fuchs, Dachs und
Marder sind im Nationalpark noch heimisch. Der Waschbär hat sich ausgebreitet.
Es gibt zudem Beobachtungshinweise zur Wildkatze. |
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Rothirsch, Wildschwein & CoRothirsche, Damwild, Rehe und Wildschweine finden in den weiten, unzerschnittenen Wäldern ideale Lebensbedingungen. |
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Rotmilan, Wespenbussard & CoGut zu beobachten sind die Greifvögel: Rotmilan, Schwarzmilan und Wespenbussard ziehen ihre weiten Kreise über den Baumkronen des Nationalparks. An ihre Lebensräume haben sie hohe Ansprüche. Auch Mäusebussard, Sperber und Habicht kommen vor. Fischadler und Wanderfalke sind hin und wieder zu Gast. |
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Schwarzstorch, Uhu & CoDer Schwarzstorch benötigt die Ruhe der tiefen Wälder. Nahrung sucht er in Waldwiesentälern und reichen Bächen. Im Nationalpark findet er optimale Lebensbedingungen. Auch der sehr seltene Uhu ist zurückgekehrt. |
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Grauspecht, Trauerschnäpper & CoIm Nationalpark brüten alle sechs in Hessen heimische Spechtarten: Grauspecht, Bunt- specht, Schwarzspecht, Grünspecht, Mittel- specht und Kleinspecht. In den Buchenwäldern finden sie ausreichend Nahrung und alte Bäume, um ihre Nisthöhlen zu bauen. Charaktervögel naturnaher Buchenwälder sind Waldlaubsänger und Trauerschnäpper. Zu den Brutvögeln gehören auch Kolkrabe, Dohle, Waldschnepfe, Waldkauz, Rauhfußkauz und Hohltaube. |
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Großes Mausohr,
Nicht nur Hohltaube,
Kleiber und Meise profitieren von den Höhlen der Spechte. Auch 15
Fledermausarten sind dankbare „Nachmieter“, darunter Große Bartfledermaus,
Braunes Langohr und Abendsegler sowie die europaweit gefährdeten Arten Großes
Mausohr und Bechsteinfledermaus. Nachts verlassen die Fledermäuse ihre Spalten
und Höhlen und jagen nach Insekten. |
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Großer Schillerfalter, Kaisermantel & CoSeine Eier setzt der Kaisermantel an rissiger Baumrinde ab. Die Raupe überwintert dort und sucht im Frühjahr im Saum nach Veilchen, ihrer Futterpflanze. Im Nationalpark findet der Falter die für seinen Entwicklungszyklus notwendigen Waldwiesen und Waldränder. Auch Großer Schillerfalter, Dukatenfalter, Nagelfleck und Feuerfalter können beobachtet werden– insgesamt über 800 Schmetterlingsarten. |
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Hirschkäfer, Feuerkäfer & CoStirbt ein Baum, ist er dem Zerfall preisgegeben. Jeder Schritt der Zersetzung, bis der Regen- wurm den verbliebenen Moder zu Erde mischt, bedeutet Lebensraum für neue Lebewesen. Für die im Wirtschaftswald selten gewordenen, Totholz besiedelnden Insekten ist der Nationalpark ein wahrer Garten Eden. Die Larven von Kopfhornschröter, Hirschkäfer, Feuerkäfer, Wurzelhalsschnellkäfer und dem europaweit bedrohten Eremitenkäfer entwickeln sich im toten Holz. Über 1.100 bisher nachgewiesene Käferarten unterstreichen die Bedeutung des Nationalparks und seiner Umgebung. |
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Zauneidechse, Steppengrashüpfer & CoAn warmen, felsigen Standorten im Nationalpark hat sich eine eigene Lebewelt behauptet. Die Zauneidechse sonnt sich auf offenen Felsen. Rau singt der seltene Steppengrashüpfer, der möglicherweise ein Überbleibsel der Steppenzeit ist. |
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Alpenstrudelwurm,
Die Kleinlebewesen
der Quellen zeigen reinste Wasserqualität an. Nur das kalte, sauerstoffreiche
und nährstoffarme Wasser bietet ihnen geeignete Lebensbedingungen. Einige von
ihnen wandern zwischen Grund- und Oberflächenwasser hin und her. Aufgrund
seiner Lebensweise ist der Grundwasserflohkrebs weiß gefärbt und hat keine
Augen. Den ebenfalls lichtscheuen Alpenstrudelwurm findet man auf der
Unterseite von Laub und Steinen. Eine Kostbarkeit der Nationalparkquellen ist
die sehr kleine Dunkers Quellschnecke – nicht größer als ein Streichholzkopf. |









